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Aus dem Schulleben

Volle Möhre - Stufe I

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… so lautet der aktuelle Arbeitstitel der GemüseAckerdemie, einem Bildungsprogramm, an dem sich unsere Ganztagesklasse 5 beteiligt. Ziel des Programms ist es, das Bewusstsein für gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit von Kindern zu stärken und landwirtschaftliches Basiswissen zu vermitteln. Dafür setzt sich der gemeinnützige Verein Acker ein.


Gefördert wird das Konzept von der AOK Bayern, Gesundheitskasse. Das Programm wird über die gesamte vierjährige Programmlaufzeit gefördert. Es handelt sich hierbei um ein Kooperationsprojekt mit dem Gymnasium Burgkunstadt.

Im Herbst ging es auch erst einmal los mit dem „Ackern“. Die ehemalige Kugelstoßanlage eignete sich nach der Entnahme einer Bodenprobe hervorragend für das Vorhaben und wurde vorbereitet. Den Gärtnern des Landratsamtes sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt für die vorbereitende Unterstützung durch den Humusauftrag im Frühjahr, als endlich mal eine Regenpause eintrat. Anschließend folgte eine Schulung der Lehrkräfte. Neben Frau Schnödt als Koordinatorin, beteiligten sich Herr Badura, Frau Salihi, Frau Kenner-Hofmann und der stellvertretende Schulleiter, Herr Gerner gemeinsam mit den Kollegen des Gymnasiums am Workshop.

„Volle Möhre“ hieß es dann, als die Schülerinnen und Schüler loslegten. Das Schülerteam um Herrn Schmitt, Koordinator am Gymnasium Burgkunstadt, vermaß die Fläche und teilte die Beete ein. So konnten die Fünftklässler der RSB im nächsten Arbeitsschritt die Wege festtrampeln. Maria und Julian von der Gemüseackerdemie übernahmen den ersten Pflanzworkshop. Den Kindern wurde erklärt, dass man manche Pflanzen sät, andere setzt oder legt und v.a. wie man diese Körner und Pflänzchen nun in die Erde bringt. Neben Radieschen, Kartoffeln, Sellerie, Kresse, Bete, Palmkohl und Mangold wurden auch Zuckerebse, Kohlrabi, Fenchel und Salat bei der ersten Aussaat ausgebracht. Jetzt hieß es warten und beobachten – und im Biologieunterricht etwas über die Pflanzwelt erfahren. Der Gießdienst hatte im verregneten April und Mai wenig zu tun. Zur zweiten Pflanzung stellten sich dann die Förderpartner in einer kleinen Feierstunde vor. Herr Christian Grebner, Direktor der AOK Bayern, Direktion Coburg, würdigte die Arbeit der Kinder und Lehrkräfte ebenso wie Frau Hellmann, Koordinatorin der Gemüseackerdemie, Herr Stefan Janssen von der Öko-Modellregion Obermain-Jura und Frau Christine Frieß, Bürgermeisterin der Stadt Burgkunstadt. Im Anschluss wurden unter Regie unserer Ackercoaches Maria und Dora von der Gemüseackerdemie Tomate, Zucchini, Gurke, Mais und Kürbis gepflanzt.

Der hohe Praxisbezug und die Einbindung des Programms in den Lehrplan fördern das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler. Die Kinder erfahren an der frischen Luft im Schulgarten unmittelbar, wie aus einem Samenkorn beispielsweise eine knackige gelbe Rübe wird.

Heike Schnödt