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Aus dem Schulleben

Hilfe für die Ukraine

Gymnasium und Realschule Burgkunstadt konnten in der letzten Woche den OT-Redakteur Till Mayer für zwei Vorträge über den aktuellen Krieg in der Ukraine gewinnen. Till Mayer unterstützt seit 15 Jahren im Rahmen seiner Spendenaktion „Helfen macht Spaß – Ukraine“ das Medico-Soziale Zentrum (MSZ) des Roten Kreuzes in Lwiw. Gerade erst ist Mayer aus der Ukraine zurückgekehrt, wo er als Kriegsberichterstatter und Fotograf unterwegs war.

Er berichtete den Schülern beider Schulen sehr authentisch über die verzweifelte Lage der Menschen in den ukrainischen Kriegsgebieten. Durch zahlreiche Ukraineaufenthalte in den letzten Jahren konnte Mayer ein großes Netzwerk an Kontakten und freundschaftlichen Verbindungen aufbauen. Er zeigte sich sehr erschüttert darüber, was die Menschen seit der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland im Jahr 2014 dort erleiden müssen. Er selbst verbrachte viele Stunden mit befreundeten Ukrainern in den Luftschutzkellern während der Luftangriffe auf Kiew. Er begegnete Menschen, die in letzter Minute fliehen konnten und alles verloren haben. Während seines Vortrags gelang es Mayer immer wieder, den Bezug zu den Schülern herzustellen. Er verwies auf die vielen Kinder und Jugendlichen in der Ukraine, die irreparable Schäden durch diesen Krieg erleiden müssen. Junge Ukrainer, die kaum älter sind als die anwesenden Schüler, sind gezwungen, mit Waffen um ihre Heimat zu kämpfen und im schlimmsten Falle auch zu töten. Dennoch sind für Mayer alle Ukrainer und Ukrainerinnen Helden, da sie sich seit dem 24. Februar mit unvorstellbarem Mut gegen die russische Aggression stellen. Till Mayer bedauerte sehr, dass die russische Propaganda auch bei russischstämmigen Deutschen greife. Seiner Meinung nach müsse jeder vernünftig denkende Mensch sich dem entgegenstellen. Es sei die Aufgabe von Demokraten, sich für die Wahrheit einzusetzen und für den Frieden einzutreten. Sein Vortrag und die eindrucksvollen Fotos gingen Schülern und Lehrern gleichermaßen unter die Haut und machten diese sprachlos. In der Nachbesprechung bemerkte eine Schülerin treffend, dass es doch etwas ganz anderes ist, wenn jemand vor einem steht und über die Schrecken dieses Krieges direkt berichten kann, als wenn die Informationen nur aus den Medien stammen. Dies unterstreicht eindrucksvoll die Wichtigkeit von Mayers gefährlicher Arbeit.

Im Anschluss an die Vorträge überreichten Schülersprecher und Schülerinnen der „Schule ohne Rassismus“-Gruppe der beiden Schulen Spendengelder in Höhe von 5.100,00 € an Till Mayer. Diese beeindruckende Spendensumme kam in nur einer Woche durch die SchülerInnen, deren Eltern und die Lehrerkollegien zusammen und zeigt deren große Hilfsbereitschaft für die betroffenen Menschen in den Kriegsgebieten. Die Unterstützung des MSZ in Lwiw ist gerade jetzt enorm wichtig, da so die ehrenamtliche Arbeit für bedürftige Rentnerinnen und Rentner weitergehen und der Kreis der HilfeempfängerInnen sogar noch erweitert werden kann. Die alten Menschen erhalten so dringend notwendige medizinische Hilfe, Medikamente und Lebensmittelpakete, die deren Überleben sichern, da vor allen die Preise für Lebensmittel stark gestiegen sind. 

Die beiden Schulleiterinnen Frau Münch und Frau Geiger sowie die betreuenden Lehrkräfte der Spendenaktion Frau Görlich und Herr Schaller bedankten sich herzlich bei Till Mayer für seinen Besuch, seinen Einsatz und die bewegenden Worte. Bereits in der Vergangenheit bereicherten Vorträge und Ausstellungen und das großartige Engagement Mayers die pädagogische Arbeit an den beiden Schulen. 

Kontakt

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